10 Years Uranium Film Festival

Uranium Film Festival 2017 in Berlin - Foto von Marek

Ten Years International Uranium Film Festival

(Work in Progess)
 
May 2011 we organized the first International Uranium Film Festival in Rio Janeiro. From then on, the festival has spread like wildfire. We received invitations from all over the world. Already in the second year, 2012, we brought our film festival for the first time to Berlin. Film festivals in Portugal, India and the USA followed.
 
In total, we have organized more than 60 uranium film festivals in seven countries over the past ten years. We showed around 300 films about nuclear power and radioactive risks in more than 40 cities: Washington DC, Window Rock, New York City, Hollywood, Lisbon, Amman, Quebec City, New Delhi, Hyderabad, Mumbai and Munich, to name a few. Of course, as with every other film festival, not every screening was well attended. On the other hand, we had full houses, for example 2016 in the wonderful Charly Chaplin movie theatre of the Raleigh Studios in Hollywood, a special highlight in the history of the International Uranium Film Festival. The reason why we couldn't put Spain on our country list this year has eleven letters: Corona Virus. The planned festival in Almeria had to be canceled at the last second, one day before the opening, due to Covid-19.
 
We would like to take this opportunity to thank filmmaker Shri Prakash from India and activist Anna Rondon from the Navajo Nation. Shri Prakash brought our film festival to India in about ten cities twice. And with Anna Rondon's help, we were able to held two extraordinary film festivals in Window Rock the capital of the Navajo Nation. Special thanks also to our producer Jutta Wunderlich in Berlin. Without her commitment the recent International Uranium Film Festivals in Berlin would not have been possible.
 
All the best from Rio
 
Marcia Gomes de Oliveira & Norbert G. Suchanek
Uranium Film Festival founders and directors

 
more soon ....
 
 
 

Grußwort von Alex Rosen, IPPNW

 
Im Namen der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW darf ich mich bei den Organisator*innen des Uranium Film Festivals und den Filmemachern bedanken, dass sie dieses wichtige Thema durch das Medium Film der breiten Öffentlichkeit bewusster machen.
 
Unsere Kampagne ICAN erhielt 2017 den Friedensnobelpreis für Ihre Öffentlichkeitsarbeit zu den anhaltenden Gefahren eines Atomkriegs und der Vorbereitung eines völkerrechtlichen Verbots von Atomwaffen. Die längst überfällige Ächtung von Atomwaffen hat nur eine Chance auf Erfolg, wenn die Politik von Seiten der Zivilgesellschaft den nötigen Druck erfährt, sich dem Verbotsvertrag anzuschließen. Die setzt eine intensive Befassung der Bevölkerung mit dem Thema Atomwaffen und Atomare Bedrohung voraus, zu der das Uranium Film Festival einen enorm wichtigen Beitrag leistet. Wir in der IPPNW freuen uns daher, wie schon in den Vorjahren, das Filmfest unterstützen zu können. Wir hoffen, dass Ihnen die zahlreichen Beiträge aus aller Welt neue Erkenntnisse und Einsichten in die Vielfalt der atomaren Thematik bringen.
 
Vielen Dank für Ihr Interesse und viele neue Erkenntnisse in den kommenden Tagen wünscht Ihnen
 
Dr. med. Alex Rosen Co-Vorsitzender der deutschen Sektion der IPPNW, 
Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. www.ippnw.de
 

Grußwort von Manfred Mohr, ICBUW

 
Nach einjähriger Pause findet das Internationale Uranium Film Festival wieder hier, in Berlin, statt und das unter den nicht gerade filmfestivalfreundlichen Bedingungen der Corona-Zeit. Dies zeigt, welch festen Platz das Festival mittlerweile einnimmt, zeugt aber auch von der Bedeutung seiner Thematik gerade in dieser Zeit: Es geht um die Bedrohung der Menschheit durch umwelt- und gesundheitszerstörerische Abläufe, denen Einhalt geboten werden muss, ehe es zu spät ist.
 
Das diesjährige Programm ist wieder voll von hervorragenden cineastischen Arbeiten zum Thema Uran und Atom. Das betrifft auch die Problematik der Uranwaffen oder, breiter gesagt, der Umweltzerstörung durch Krieg und militärische Aktivitäten. Deutlich wird dies am Festivalbeitrag „Balentes – The Brave Ones“, der am Abschlusstag gezeigt wird: Die herrliche Landschaft Sardiniens wird zur Müllkippe von Munition und Waffentests. Aber dagegen regt sich zivilgesellschaftlicher Widerstand.
 
Genau das ist der Punkt, wenn es um unseren Kampf gegen Atom- und Uranwaffen geht, der gerade heute manchmal fast aussichtslos scheint. Aber wir haben die Unterstützung der Gesellschaft und der breiten Öffentlichkeit wie auch von Kunst und Medien, hier in Gestalt des Filmschaffens. Wichtig ist auch die sich abzeichnende größere Einordnung in den Kontext von Konflikt und Umwelt oder von „climate change“.
 
Ich hoffe, dass es nach dem zehnjährigen Jubiläum mit dem IUFF erfolgreich weitergeht. Es ist unverzichtbar in seinem Zusammenbringen von Publikum, Künstlern und zivilgesellschaftlichen Akteuren im Hinblick auf weiter bestehende, ungelöste Menschheitsfragen. Wir bleiben in jedem Fall dabei!...
 
Wir freuen uns, dass das Uraniumfilmfestival erneut in Berlin ist.
 
Prof. Manfred Mohr, ICBUW (Sprecher), https://www.icbuw.eu/de
IALANA Deutsche Sektion (Vorstandsmitglied)

 

Grußwort von Uwe Bünker

 
Wir nähern uns mit großen Schritten dem Jahr 2022, wo ja die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen sollen. Damit ist Deutschland vielen anderen Ländern voraus. Der Ausbau von alternativen Energiegewinnung (Windkraft, Solar, etc.) geht voran. Trotzdem sollten wir alle mit der Energie sparsam und verantwortungsvoll umgehen, auch um die Zuspeisung von Atomkraft aus dem Ausland zu vermeiden.
 
Über die andere Nutzung der Atomenergie möchte man gar nicht nachdenken: mit all den machtbesessenen Menschen, die unberechenbar am Hebel sitzen...
 
Kürzlich lief wieder das beeindruckende Dokuportrait "Der Mann, der die Welt rettete", welches ja auch schon ein Uranium Filmfest eröffnet hat. Toll dass es solch mutige und beherzte Menschen gibt, die uns mit gutem Beispiel voran gehen. Danke, dass Ihr diese Filme zeigt, um an die Gefahr erinnert zu werden, darüber zu diskutieren und wieder aufgerufen zu sein, den Irrweg dieser Art von Energie zu stoppen.
 
In diesem Sinne, dankbare Grüße, Euer Uwe
 
Uwe Bünker, Casting-Direktor
https://buenker-casting.de/index.html

 

Festivalprogram

 
Titelfoto: Uranium Film Festival 2017 in Berlin  / Fotograf: Marek Karakasevic.