Deutschland 2012

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KINO EISZEIT: 4. bis 8. OKTOBER
Zeughofstr. 20,  10997 Berlin,  Kinokasse Tel: 611 60 16

KINO MOVIEMENTO: 9. bis 12. OKTOBER
Kottbusser Damm 22, Kinokasse Tel: 692 47 85

5 Oktober 2012


Regie: Ângelo José do Rego da Cunha Lima
Brasilien, 2002, 4 min, Portugiesisch mit deutschen Untertiteln

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11 Oktober 2012

Japan, 2010, 116 min
Regie: Hitomi Kamanaka

Der Film konzentriert sich auf das Leben der Menschen in zwei völlig verschiedenen Regionen: Japan und Schweden. In Japan kämpft die lokale Bevölkerung der kleinen Insel Iwaishima gegen den Bau eines neuen Atomkraftwerks, das den Fischreichtum der Insel gefährdet. In Schweden wiederum zeigen alternative Energie-Projekte, wie ein Moderner Staat auch ohne Nuklearenergie auskommt.

“Ashes to Honey” reached the Uranium Film Festival after the selection process, but because of its importance and because of Fukushima we selected it for the noncompetitive category. 

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4 Oktober 2012

UK/Niederlande, 2011, 14 min, vielsprachig
Produktion: Change Performing Arts of Milan
Video Design: Irma de Vries

Experimenteller Dokumentarfilm über den Wahnsinn von 2201 atmosphärischenAtombombentests, die den Planeten zwischen 1945 und 1989 erschütterten undverseuchten. "Greenaway schafft eine höllische filmische Ästhetik, um diese Wahrheit zu vermitteln." "Atomic Bombs on the Planet Earth" war fuer den Kurzfilmpreis "Yellow Oscar" 2012 nominiert und bekam eine besondere Anerkennung.des Uranium Film Festivals.

www.youtube.com/watch?v=Mc3EKAszRAw

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10 Oktober 2012

Deutschland, 2010, 11 min, Deutsch/Portugiesische Untertitel
Regie: Kerstin Schnatz
Produktion: Strahlendes Klima

Premiere in Lateinamerika

In dem Kurzfilm "Auf Augenhöhe" berichten indigene AktivistInnen aus dem Niger, Namibia und den USA über ihr Leben mit den tödlichen Hinterlassenschaften von Uran – desjenigen Rohstoffs, der zur vermeintlich sauberen Stromgewinnung in Atomkraftwerken genutzt wird. Ihre Botschaft: „Lasst das Uran in der Erde".

www.strahlendesklima.de/augenhoehe/

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4 Oktober 2012

Australien, 2005, 50 min, Englisch
http://australianatomicconfessions.com.au/


Augenzeugen berichten die wahre Geschichte von 12 britischen Atombomben-Tests inAustralien. Der Film erhielt eine besondere Anerkennung des Uranium Film Festivals 2012.

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6 Oktober 2012


Regie: Eve-Andree Laramee
USA, 2006, 6 min, English, Animation
http://vimeo.com/user9068054

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12 Oktober 2012

(Into Eternity)
Dänemark, 2010, 75 min
Regie: Michael Madsen
Produktion: Lise Lense-Möller / Magic Hour Films, www.intoeternitythemovie.com

In Finnland wird das weltweit erste Endlager für radioaktiven Atommüll in den Fels getrieben, Onkalo, ein riesiger Komplex aus Tunneln, der 100'000 Jahre zu überdauern hat. Denn radioaktiver Abfall muss mindestens 100'000 Jahre von jedem lebenden Organismus ferngehalten werden. Onkalo bedeutet Versteck. Ist das "Endlager" einmal mit Atommüll gefüllt, wird der Tunnelkomplex versiegelt und nie mehr geöffnet - so hoffen wir wenigstens. Wer aber kann das garantieren? Wie können wir sicher stellen, dass kommende Generationen unsere Warnungen verstehen und Onkalo unangetastet lassen?

http://www.intoeternitythemovie.com/

"Ein Dokumentarfilm in Science Fiction-Manier. Erschreckend schön in Bild und Ton. Opernhaft, berauschend. Ein grandios inszenierter Film über das strahlende Erbe unserer Zeit."

Into Eternity wurde von der Festival-Juri als bester Feature-Film des des 1. Uranium Film Festivals 2011 ausgezeichnet.

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9 Oktober 2012

(Buddha Weeps in Jadugoda)
Indien, 1999, 55 min

Jadugoda ist ein von Ureinwohnern besiedeltes Gebiet im Bezirk Bihar und Jadugoda ist Indiens Uranbergbaugebiet. „Buddha weint in Jadugoda“ ist eine schockierende Anklage gegen den rücksichtslosen Uranbergbau der  Uranium Corporation of India (UCIL). Genetische Schäden, Krebs: Medizinische Berichte zeigen, die verheerenden Auswirkungen der radioaktiven Verseuchung auf das Leben Ureinwohner. Ein bedrueckender, eindrucksvoller Film, ein "muss" fuer jeden, der ueber Atomkraft und Uranbergbau mitreden will.

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5 Oktober 2012

Brasilien, 1989, 95 min, Regie Luiz Eduardo Jorge
Regie: Roberto Pires
Produktion Laura Pires


Erster Spielfilm mit brasilianischer Starbesetzung über die größte radioaktive KatastropheLateinamerikas und ihre Opfer: Der Strahlenunfall von Goiânia. Der Film wurde vor Ort gedreht, undRegisseur Roberto Pires wurde selbst Opfer des Cäsiums und starb wenige Jahre später an Krebs.Der Film bekam 2011 den Publikumspreis als bester Featurefilm des 1. Uranium Film Festivals vonRio de Janeiro. Roberto Pires war der erste brasilianische Filmemacher, der das Thema “Atomare Gefahren” anging. Seine Frau Laura setzt seine Arbeit bis heute fort.

Regisseurin und Produzentin Laura Pires anwesend. Im Anschluss Diskussion mit den Regisseuren aus Brasilien.

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5 Oktober 2012

(Césio 137. O Pesadelo de Goiânia)
Brasilien, 1989, 95 min, OmU, deutsche Untertitel
Regie: Roberto Pires
Spielfilm

Spielfilm mit brasilianischer Starbesetzung über die größte radioaktive Katastrophe Lateinamerikas und ihre Opfer: Schrotthändler entdecken in einem verlassenen Hospital von Goiânia ein altes Strahlenbehandlungsgerät und brechen es auf. Radioaktives Cäsium 137 verseucht einen Stadtteil. Der Film wurde vor Ort in Goiânia gedreht. Regisseur Roberto Pires wurde selbst Opfer des Cäsiums und starb wenige Jahre später an Krebs. Pires war der erste brasilianische Filmemacher, der das Thema Atomare Gefahren" anging. Bester Spielfilm des Festival de Brasília do Cinema Brasileiro, 1990. 

Im Jahr 2011 bekam er den Publikumspreis des Uranium Film Festivals 2011.

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11 Oktober 2012

Deutschland, 1986, 95 min, Deutsch
Produktion: DENKmal-Film, www.denkmal-film.com

Nicht um den technischen Aspekt des Für und Wider geht es, nicht um Graphitreaktoren oder schnelle Brüter, nicht um die Auswirkungen der Strahlung. Es geht im ganzen Film nur um eines: um Umgangsformen. Der Film belegt mit Dokumenten, dass Millionen Menschen in allen Atom-Staaten über fünf Jahrzehnte den immer gleichen Täuschungsmanövern unterzogen wurden und werden. Er umfasst die Zeitspanne von Otto Hahn bis hin zu Veba-Chef Bennigsen-Foerder, vom ersten Versuchsreaktor bis zur doch nicht gebauten Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf, von den Atomversuchen in Nevada bis zum Super-GAU in der Ukraine. ”Das achte Gebot” lässt keinen Zweifel: Die Atomgeschichte ist eine Geschichte von Lug und Trug.

Buch und Regie: BERTRAM VERHAAG, CLAUS STRIGEL
Kamera: CLAUS STRIGEL, WALDEMAR HAUSCHILD
Filmeditor: RAINER STANDKE
Musik:ULRICH BASSENGE, WOLFGANG NEUMANN
Ton: PETER BERGMANN, LOTHAR KREUTZER
Produktionsleitung: E. KATHARINA RITTER

Eine Produktion der DENKmal-Film GmbH mit Pro-ject Filmproduktion im Filmverlag der Autoren, München und mit Mitteln der kulturellen Filmförderung der Stadt Hamburg.

 

 

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5 Oktober 2012


Regie: Ângelo José do Rego da Cunha Lima
Brasilien, 2008, 30 min, Portugiesisch mit deutschen Untertiteln


Mehrfach prämierter Dokumentarfilm über den Atomunfall von Goiânia. Regisseur Angelo Lima lebt selbst in Goiânia und kennt die Opfer persönlich.


Regisseur Angelo Lima anwesend

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7 Oktober 2012

(La guerre radioactive secrète)

Invisible War - La guerre radioactive secrete
France, 2000, 64 min, Englisch

"Invisible War" ist ein investigativer Dokumentarfilm über den Einsatz von sogenanntem Abgereichertem Uran (DU) als Panzer brechende Munition durch die UN-und NATO-Streitkräfte im Irak und in Kuwait im Jahr 1991 sowie 1995 in Bosnien und 1999 in Serbien und Kosovo.  Insbesondere das US-Militär setzte häufig diese radioaktive Munition ein, die Schlachtfelder in radioaktiv verseuchte Gebiete verwandelt.

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6 Oktober 2012

Poland/USA, 2011, 52 min,, Englisch
Produktion: Miroslaw Grubek, Slawomir Grunberg
http://www.logtv.com/films/redbutton/video.htm
 
1983, es herrscht Kalter Krieg und Wettrüstung. Jeden Moment kann eine Vorwarnung den Atomkrieg auslösen. “The Red Button” erzaehlt die wahre Geschichte des russischen Offiziers Stanislav Petrov, der die Welt vor dem Atomkrieg bewahrt hat. "The Red Button" war einer der acht fuer den "Yellow Oscar" 2012 nominierten Filme.

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8 Oktober 2012

Deutschland, 2010, 89 min, Deutsch

Der Spielfilm erzählt, wie die Sowjets während des Kalten Krieges im Erzgebirge nach Uran suchten... Alles scheint vom Staub kontaminiert. Vom Uranstaub. Die Sowjets wollen das radioaktive Erz um jeden Preis aus dem Berg holen. Der Spielfilm geht zwar weniger auf die gesundheitlichen Folgen des Uranbergbaus der Wismut ein, dennoch ist er ein wichtiger Film. Erstmals zeigt er in Spielfilmqualität den Zusammenhang zwischen atomarer Wettrüstung und Uranbergbau in der ehemaligen DDR auf.

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10 Oktober 2012

(Stop Castor)
Deutschland, 2007, 43 min, Deutsch
Regie: Sylvain Darou
Produktion: Cinerebelde, www.cinerebelde.org

Widerstand gegen Atommülltransporte: Im November 2006 findet der zehnte Castortransport nach Gorleben statt. Nach insgesamt 30 Jahren Widerstand sind die Menschen im Wendland noch längst nicht müde, sich gegen den atomaren Wahn aufzulehnen. In zahlreichen Interviews, Aktionsbildern und Momentaufnahmen hinterlässt der Film einen vielfältigen Eindruck des unbeugsamen Widerstands.

http://www.cinerebelde.org/der-zehnte-castor-transport-nach-gorleben-p-3...

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4 Oktober 2012

USA/Singapur, 2010, 2 min, English
Produktion: Angela How, Morgan Faye


Kurzfilm über den Wahnsinn der atomaren Wettrüstung.

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4 Oktober 2012

Großbritannien, 2010, 71 min. English
Produktion: Maddmovies Produktion
http://www.beatingthebomb.com/
 
Beeindruckender Dokumentarfilm über die Protestbewegung in Großbritannien gegen Produktion und Einsatz von Atombomben. Er war einer der besten Filme des Uranium Film Festivals von 2011 und war bester Dokumentarfilm des Red Rock Film Festivals

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7 Oktober 2012

(La Terza Bomba Nucleare, Le Accuse del Veterano)
Italien, 2008, 26 min, Italienisch/Englisch mit deutschen Untertiteln
Produktion: Rainews24 - Ein investigativer Report über den Einsatz von atomaren Waffen im Golfkrieg

Ein Report über den Einsatz von nuklearen Waffen im Irak. Italienische Reporter gehen der brisanten Frage nach: Haben die USA nicht nur Uran-Munition eingesetzt, sondern auch neue Atombomben? 

Im Anschluss Diskussion zum Thema mit den Gaesten: Regisseure Maurizio Torrealta und Frieder Wagner, Pitzente Bianco sowie Alexander Stöcker von ICBUW/Deutschland und Manfred Mohr AK Uran-Munition, Norbert G. Suchanek, Uranium Film Festival.

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10 Oktober 2012

(История ядерного судна - The Nuclear Waste Ship History)
Russland, 2003-2004, 18 min, English
Regie und Produktion: Autorengruppe von Bellona-Murmansk

Dieser Film erzählt die Geschichte des gefährlichsten Schiffs der nördlichen Hemisphäre. Das vor Murmansk liegende Schiff namens Lepse beinhaltet Tonnen von hochradioaktivem Atommüll der russischen Atomindustrie.

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7 Oktober 2012

(The Return of Navajo Boy)
USA, 2000, 57 min, Englisch
Produktion: Jeff Spitz und Bennie Klain

Der Film erzählt eine außergewöhnliche Kette von Ereignissen, beginnend mit dem Erscheinen einer Filmrolle aus den 1950er Jahren, die zur Rückkehr eines lange verschollenen Navajo-Jungen führen. Die mehrfach prämierten Film zeigt zudem die Geschichte des Uranbergbaus im Navajo-Land auf mit heute mehr als tausend verlassenen Uranminen.

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7 Oktober 2012

(The Return Of Navajo Boy & Epilogue)
USA, 2000/2008, 57 min, Englisch

Hollywood und Uranbergbau nutzten Jahrzehntelang das Volk der Navajo und ihr Territorium aus. Der mehrfach prämierte Film ist nicht nur ein Emotionen weckender Film, er ist auch ein Beispiel dafür, dass gut gemachte Filme auch faktisch etwas bewegen können. Aufgrund des durch viele Preise international respektierten Films bekannte sich 2011 die US-Regierung für die durch Uranbergbau entstandenen radioaktiven Umweltschäden im Monument Valley. 

www.navajoboy.com

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9 Oktober 2012

(Dirt Cheap 30 Years On: The Story of Uranium Mining in Kakadu)
Australien, 1980-2011, 51 min, Englisch/Gunwinku

DIRTY BUSINESS: 30 Jahre Ranger Uranmine auf dem Land der Mirarr im Kakadu-Nationalpark im Norden Australiens. 30 Jahre Umweltverseuchung.

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6 Oktober 2012

Regie: Blandine Huk & Frédéric Cousseau.

Frankreich, 2006, 26 min, English

Im Herzen der verbotenen Zone von Tschernobyl liegt Pripjat, eine sowjetische Modellstadt, in der einst rund 50 000 Menschen wohnten. Doch ein unsichtbarer Feind zwang die Bewohner die Stadt aufzugeben und zu fliehen.

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10 Oktober 2012

Australia 2001/2002, 62 min, English
Writer/director/camera: Pip Starr
Rockhopper Productions, www.rhproductions.com.au

"Fight For Country” erzählt von der Geschichte der Blockade der Jabiluka-Uranmine: Er dokumentiert die größte Landrechts- und Umweltschutzkampagne in der Geschichte Australiens um eine Uranmine im Kakadu-Nationalpark zu verhindern. Der Dokumentarfilm von Pip Starr benötigte vier Jahre und vier Wochen für seine Fertigstellung.  Pip star verstarb 2008.

Pip Starr was a fighter and a filmmaker. He got depressed about things — the black dog was never far from the campfire," says Australian Conservation Foundation nuclear campaigner Dave Sweeney. "But he was just starting to cement a style and approach to documentary storytelling that I believe would have seen him emerge as a great modern stylist." There's a great body of work —many unfinished — because he funded his work on the run, supplemented by part-time work as a nurse at The Alfred hospital.

His landmark film about the Jabiluka blockade against a uranium mine in Western Australia, Fight for Country, was shot in four years.

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10 Oktober 2012

Deutschland, 2010, 44 min, Deutsch,
Produktion: Dethlev Cordts für NDR

10000 bis 13000 Tonnen Uran sollen in den letzten 60 Jahren auf Deutschlands Äckern gelandet sein. Dieses Urans ist natürlicher Bestandteil des Phosphates, der u.a. in Marokko abgebaut wird und zur Herstellung mineralischer Düngemittel für die industrielle Landwirtschaft benötigt wird. Aus eben solchem Uran aus Phosphat soll z.B. Israel seine Atomwaffen herstellen.

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9 Oktober 2012

(Toxic Neglect)
Indien, 2011, 9 min, English

Auch Indien ist Uranproduzent. Seine Minen liegen in Jadugoda, dem Land der Adivasi. Journalistin Moushumi Basu berichtet über die schockierenden, von der Regierung verschwiegenen Folgen des Uranbergbaus der Uranium Corporation of India Limited (UCIL) auf die lokale Bevölkerung.

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10 Oktober 2012

(Poison Wind)
USA, 2007, 37 min, Englisch
Produktion: Norman Patrick Brown & Jenny Pond

Seit den 1940er Jahren ist der Uranbergbau zum Bau der US-Atombomben verantwortlich für die Verstrahlung und Schädigung von Land, Wasser und Gesundheit der Ureinwohner im Südwesten der USA. Der Dokumentarfilm Poison Wind erzählt ebenso von einer Uran-Industrie, die auch im 21. Jahrhundert nicht aufhören will, weiter nach Uran zu bohren, selbst der Grand Canyon ist bedroht.

Future Award 2008

Info: Poisonwindmovie.wordpress.com

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6 Oktober 2012


Regie: Karen Aqua
USA, 1997, 9 min, Animation
http://karenaqua.com/ground_zero.html
 
Trickfilm über den Ort, wo die erste Atombombe getestet wurde: Im Südwesten der Vereinigten Staaten liegt Three Rivers, ein heiliger Ort mit uralten indianischen Felsmalereien. Nur 35 Meilen entfernt wurde die weltweit erste Atombombe am Trinity Site 1945 gezündet. "Sacred Ground" war für den Yellow Oscar des 2. Uranium Film Festivals nominiert.
 
Regisseurin Karen Aqua verstarb 2011 an Krebs.

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7 Oktober 2012

(Sacred Poison)
USA, 2011, 30 min, Englisch

Earl Tulley ist Navajo-Krieger, und er kämpft für das Leben seines Volkes. Der Feind ist Uranabbau, der Krankheit und Tod im Territorium der Navajo auslöst.

TRAILER
http://sacredpoison.com

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4 Oktober 2012


USA, 2010, 78 min, English mit deutschen Untertiteln
Produktion: Memory Production
www.hibakusha-ourlifetolive.org


Dokumentarfilm über die Überlebenden der Atombomben-Abwürfe auf die StädteHiroshima und Nagasaki. “Life is a precious gift. May we live it without fear.” David Rothausers' Dokumentarfilm schildert die Lebensgeschichten von Japanern,Koreanern und Amerikanern, die die Atombomben-Attacken auf Hiroshima und Nagasakiüberlebten.
 
Regisseur David Rothauser anwesend

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4 Oktober 2012

Japan, 1990, 30 min, Deutsch
Film vom Hiroshima Peace Memorial Museum
http://www.pcf.city.hiroshima.jp/index_e2.html
 
Willkommen in Hiroshima, 6. August 1945, 8 Uhr 15: "Hiroshima - Gebet einer Mutter" ist  einZeitdokument des mit einem Oscar ausgezeichneten Regisseurs Motoo Ogasawara; ein Emotionenweckender Dokumentarfilm über den ersten Atombombenabwurf auf Japan. Seine direkten Folgen nuechtern erzählt aus der Sicht einer Mutter Hiroshimas.

 

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6 Oktober 2012

(Fikapaus)
Schweden, 2011, 14 min 30, Schwedisch mit deutsche Untertitel

Bester Kurz-Spielfilm des Uranium Film Festivals 2012: Ein ironischer Thriller über den Reaktorunfall von Tschernobyl.

Ein Comedy-Thriller mit dem Reaktorunfall von Tschernobyl als Background. Schwedisch-schwarzer Humor mit Tiefgang.

Regisseur Marko Kattilakoski ist anwesend. Im Anschluss Diskussion mit dem Regisseur und Verleihung des Yellow Oscars.

 

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6 Oktober 2012

Deutschland / Ukraine, 2011, 19 min
Dok-Animationsfilm, OmU, deutsche Untertitel
Produktion: Tetyana Chernyavska

Leonids Story ist herrlich gezeichneter, bewegender und preisgekrönter Dok-Animationsfilm. Er beschreibt die Katastrophe von Tschernobyl aus der Sicht einer Familie in einem Dorf nahe des Reaktors. "Eines Morgens fliegen unzählige Hubschrauber über ihr Haus hinweg. Militärkonvois fahren in Richtung Atomkraftwerk, das alle Anwohner in der Umgebung bisher als eine normale Fabrik ansahen. Die Kinder werden normal zur Schule geschickt und kehren freudig zurück – schulfrei, weil das Atomkraftwerk in die Luft flog..."

www.leonidsstory.com

Yellow Oscar Gewinner 2012

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6 Oktober 2012

Deutschland, 2011, 5 min, Animation, ohne Dialog
Regie: Franka Sachse, Uli Seis
Produktion: Franka Sachse, Uli Seis, Bauhaus-Universität Weimar

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4 Oktober 2012

Deutschland, 2003, 45 min, Deutsch
Produktion: Denkmal-Film / Hessischer Rundfunk / arte
http://www.denkmal-film.com/

Versteckt in den Bergen von New Mexiko wurden während des Zweiten Weltkriegs in Los Alamos die Bomben gebaut, die Hiroshima und Nagasaki zerstörten. Bis heute ist Los Alamos Ort militärischer Geheimhaltung, bis heute haben Atomwaffen und ihreInstandhaltung – Stockpile Stewardship genannt – Priorität. Das Labor ist außerdem ein Zentrum der Genforschung. "Los Alamos und die Erben der Bombe" ist die persönliche Annäherung an einen Ort, über dem noch immer eine Glocke des Stillschweigens liegt.

Im Anschluss Publikumsgespräch mit dem Regisseur (Munich 2013)

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4 Oktober 2012

Australien, 2012, 13 min, Englisch
Regie: Jessie Boylan, Anthony Kelly
http://jessieboylan.com/maralinga-pieces/

Über britische Atombombentests in Australien und ihre Folgen. Die Menschen, die die britischen Atomwaffentests in Emu Fields und Maralinga erlebten und überlebten, sind bis heute tief betroffen. Der Kurzfilm zeigt sowohl erinnerungen der Aborigines, die mit den Folgen leben müssen, also auch Erinnerungen der Atomtest-Veteranen.

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6 Oktober 2012

Regie: Nathan Meltz
USA, 2011, 6 min, Animation, English
http://nathanmeltz.com/artwork/2104953_After_the_Day_After.html
 
Eine modern animierte Reflexion auf den Hollywoodfilm "Der Tag danach".

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12 Oktober 2012

(Food and radiation)
USA, 2012, 18 min, English

Fukushima nach dem 11. März 2011. Weite Teile der landwirtschaftlich genutzten Region wurden mit radioaktiven Fallout des geborstenen Atomkraftwerks kontaminiert. Radioaktive verseuchte Nahrungsmittel bedrohen die Bevölkerung. Anhand von Interviews zeigt die in den USA sowie in Japan lebende Filmemacherin wie Nahrungsmittelproduzenten, Gastwirte und junge Eltern mit diesem Problem umgehen und wie sich die Ernaehrungsgewohnheiten der Japaner nach Fukushima änderten.

http://www.umamimart.com/tag/radiation/

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5 Oktober 2012

USA, 2010, 73 min, English
http://www.yardbird.com/tv_Not_For_Public_Release_film.htm
 
Yellow Oscar Winner: Der Dokumentarfilm untersucht das Problem der privatisierten Atommülls des Pentagon. Mitte des 20. Jahrhunderts hat die US-Regierung den für sie arbeitenden Firmen erlaubt, radioaktive Abfällen auf ihren Flächen ungesichert zu lagern. Ahnungslose US-Bürger sind einer schleichenden radioaktiven Verstrahlung ausgesetzt.
„Not for Public Release wurde als bester Feature-Dokumentarfilm des 2. Uranium Film Festivals 2012 ausgezeichnet. Die radioaktive Verseuchung in Lock Haven, Pennsylvania und ihre Opfer werden von den Massenmedien in den USA seit Jahren ignoriert. Der Yellow Oscar des Uranium Film Festivals wird nicht nur meinem Film zu mehr Öffentlichkeitverhelfen, sondern auch zur Anerkennung der Opfer von Lock Haven beitragen“, so Bill Keisling.

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9 Oktober 2012

Schweden, 2011, 35 min
Schwedisch/Englisch mit deutschen Untertiteln

Nominee 2011

Uransuche und Uranprospektion im Norden Schweden im Namen von Entwicklung und Atomkraft. Ein Film über den Konflikt zwischen Unternehmen und lokale Bevölkerung und ein Film über die verborgenen Seiten der Kernenergie und über die alarmierende Krise der modernen Welt, in der Mensch und Natur im Namen der Entwicklung geopfert werden. Ein wichtiger Film, der zeigt, dass Wiederstand gegen Uranbergbau bereits beim Wiederstand gegen Uransuche beginnt.

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7 Oktober 2012

(QUIRRA è una discarica radioattiva)
Italien, 2011, 21 min, Italienisch mit deutschen Untertiteln
Produktion: Rainews24

Sardinen gilt gerade auch bei den Deutschen als Urlaubsparadies. Doch befindet sich auf der Mittelmeerinsel ebenso Europas größter Truppenübungsplatz namens Quirra. Der investigative Dokumentarfilm deckt die radioaktive Verseuchung Sardiniens durch Einsatz und Tests von modernen Waffen auf.

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12 Oktober 2012

Deutschland/Japan, 2011, 72 min
Deutsch, Japanisch/Englisch, Spanische Untertitel

Premiere in Lateinamerika

Seit der Katastrophe am 11. März erlebt Japan gesellschaftspolitische Erschütterungen von historischer Bedeutung. Besonders in Tokio entfacht ein Protest, der sich vor allem gegen die Regierung, Atomaufsichtsbehörde und den Energiekonzern TEPCO richtet. Straßenproteste galten hier bisher als seltener Anblick. Eine Protestkultur ist im Japan der „nuller“ Jahre quasi nicht existent. Eine Ausnahme bildet lediglich die Gruppe kreativer Aktivisten des Shirōto no ran, dem „Aufstand der Amateure“. In dem alternativen Viertel Kōenji treten sie für mehr Freiheit im öffentlichen Raum Tokios sowie eine einfallsreiche Do It Yourself-Kultur ein. Der Dokumentarfilm ‘Radioactivists – Protest in Japan seit Fukushima’ begleitet die Protestbewegung, zeigt die Hintergründe auf und lässt die kritischen Stimmen zu Wort kommen, die – nicht nur in Japan – immer lauter werden.

http://radioactivists.org/

Regisseurinnen sind anwesend (Berlin 2012)

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6 Oktober 2012

Österreich, 2011, 52 min, Deutsch
Regie: Klaus Feichtenberger
Produktion ORF, NDR, WNET & Epo-film

Premiere in Lateinamerika

 

"Radioaktive Wölfe" erzählt die Geschichte von Wölfen im Gebiet von Tschernobyl 25 Jahre nach dem Super-GAU. Die 3.000 Quadratkilometer rund um Tschernobyl sind immer noch verbotene Zone - allerdings nur für Menschen. Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls ist in den vergangenen Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen. Riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von riesigen Wäldern bedeckt, mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt. Für dieses "Universum" konnte erstmals ein westliches Filmteam in die verbotene Zone vordringen und dieser spektakulären Wiederkehr der Natur nachspüren.

Radioaktive Woelfe bekam eine besondere anerkennung des Uranium Film Festivals 2012 und gewann den XVI Trofeo Stambecco d’Oro.

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11 Oktober 2012

Japan, 2006, 102 min, English
Regie: Hitomi Kamanaka

Latin American Premiere

Rokkasho Rhapsody dokumentiert den Kampf japanischer Dorfbewohner und Fischer gegen die Rokkasho-Wiederaufbereitungsanlage. Ein künstlerisch schöner und herzzerreißender Film von Hitomi Kamanaka, Filmemacherin und Medien-Aktivistin, die sich seit über einem Jahrzehnt der nuklearen Frage verschrieben hat.

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6 Oktober 2012

Brazil, 2011, 2 min
Animation
Production: Leite Filmes

An intimate immensity.

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7 Oktober 2012

(Deadly Dust)
Germany, 2006/2007, 93 Min/45 min, Deutsch
Dokumentarfilm
Regie: Frieder F. Wagner

Weite Teile des Irak und Afghanistans gelten heute als radioaktiv verseucht. Immer mehr Babys werden dort mit schrecklichen Missbildungen geboren; eine Folge des Einsatzes von Uranmunition. Grimme-Preisträger und Dokumentarfilmer Frieder Wagner war mit dem deutschen Arzt und Epidemiologen Dr. Siegwart-Horst Günther mehrfach im Irak und Kosovo unterwegs. Frieder Wagner: "Die furchtbaren Folgen der Urangeschosse und -bomben sind die wohl unbequemste Wahrheit überhaupt- und deshalb wird sie systematisch verschwiegen."

Regisseur Frieder Wagner ist anwesend (Berlin 2012)

Gesprächsrunde mit Frieder Wagner, Martina Morawietz (Frontal 21), Dr. Angelika Claußen (IPPNW); Moderation: Prof. Manfred Mohr (ICBUW/IALANA) (Berlin 2014)

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10 Oktober 2012

(Deadly Deception)
USA, 1991, 29 min, Englisch
Regie & Produktion: Debra Chasnoff

Der Dokumentarfilm Deadly Deception gewann 1991 einen Oscar (Academy Award) in Hollywood. Er deckt die für Umwelt und Gesundheit katastrophalen “Nebeneffekte” der Produktion von nuklearem Material für den Atomwaffenbau durch die General Electric Corporation (GE) auf. Dank des durch Hollywood öffentlichkeitswirksam geadelten Films und einer Grassroot-Kampagne beendetet GE seine Arbeit für die US-Atomwaffen-Industrie neun Monate nachdem der Film den Oscar gewann ein.

www.groundspark.org

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7 Oktober 2012

(Uranio 238: La Bomba Sucia del Pentágono)
Costa Rica, 2009, 28 min, English mit spanischen Untertiteln
Produktion: Isabel Macdonald

„Uranium 238” wurde 2011 als bester Kurz-Dokumentarfilm des 1. Uranium Film Festivals von Rio de Janeiro ausgezeichnet. Knapp, dramatisch und informationsreich schildert er die Folgen des Einsatzes von “Abgereichertem Uran” (DU) in Kriegsmunition am Golf oder im Balkan. DU bricht Panzer und Bunker und es ist billig. Deshalb nutzen es USA, NATO und andere militärische Mächte.

Nuclear Engineer and Professor of the Department of Cinema & Video of the Federal Fluminense University (UFF)

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8 Oktober 2012

Uranium Thirst
Brasilien/Deutschland/Namibia, 25, min, English/Nama mit deutschen Untertiteln
Produktion: Marcia Gomes de Oliveira

Uranbergbau erzeugt nicht nur radioaktiven Abfall, sondern verschlingt auch große Mengen an Wasser. Film über Namibia und die so genannten Hottentotten, die in Wirklichkeit Nama heißen und vom Uranbergbau mehr und mehr betroffen sind.

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9 Oktober 2012

(Urânio em Nisa Não)
Brasilien/Deutschland, 2012, 35 min
Portugiesisch mit deutschen Untertiteln
Produktion: Marcia Gomes de Oliveira

Nisa, eine kleine Stadt im Alentejo. Noch bevor die Bagger anrollten, entschieden die Menschen von Nisa: Wir wollen keinen Uranbergbau! Der Film beleuchtet die vergessene, rund 100-jährige Geschichte des Uranbergbaus in Portugal und zeigt eine kleine Stadt, die erfolgreich die Ausbeutung des letzten Uranvorkommens von Portugal präventiv verhindern konnte. Die Anti-Uran-Bewegung von Nisa (MUNN) bekam deshalb in diesem Jahr, 2012, den Nuclear Free Future Award.

Regisseur Norbert G. Suchanek anwesend (Rio 2102)

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9 Oktober 2012

Kanada, 1990, 48 min, Englisch
Dokumentarfilm
Produktion: National Film Board of Canada

Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Magnus Isacsson aus Quebec zeigt in Uranium eindringlich und gekonnt die Folgen des Uranbergbaus in Kanada auf. Vergangenen August starb Magnus Isacsson an Krebs.

Info: www.socialdoc.net/magnus
Trailer: https://www.nfb.ca/film/uranium

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8 Oktober 2012

Deutschland/Australien, 2008, 53 min
Deutsch/Portugiesische Untertitel

Premiere in Lateinamerika

Woher kommt unser Atomstrom?

Dieser Dokumentarfilm begibt sich auf die Spuren der Kernkraft und führt nach Australien. Dort betreibt der Global Player BHP Billiton die Uranmine Olympic Dam. Der Uranabbau ist sehr lukrativ und die Branche boomt. Der Sprecher des australischen Uranverbunds spricht von rosigen Zeiten. Ein indigener Anwohner erzählt wie die Mine Auswirkungen auf sein Lebensumfeld hat. Auf der anderen Erdhalbkugel untersucht ein Wissenschaftler in Frankreich die Radioaktivität von Atomanlagen und Urantransporten und erklärt, welche Schäden Radioaktivität im Körper anrichten kann.

Die Atomlobby in Deutschland preist die Atomkraft als neue Klimaretterin an. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums hebt hervor, warum Atomkraft nicht geeignet ist, den Klimawandel zu stoppen.

Regisseure der beiden Filme anwesend (Berlin 2012)

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9 Oktober 2012

Kanada, 2008, 7 min, English

Latin America Premiere

Uranium City lebte mehr als ein Jahrzehnt vom Uranbergbau. Nachdem die Mine dichtmachte, verloren die meisten Einwohner ihren Job und verließen die Stadt. Die zurückgebliebenen hoffen auf neue Uranfunde und eine Wiederaufnahme des Uranbergbaus in der Region.

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10 Oktober 2012

France, 2009, 52 min, French/English
Production: Nomades TV, Charlotte Hennequin

Brazilian Premiere

Frankreichs Atomindustrie braucht Uran und holt es sich seit über 40 Jahren auch aus Afrika. Dominique Hennequin wirft einen schockierenden Blick auf den französischen Uranbergbau und zeigt beispielhaft drei Uran-Orte in Afrika: Mounana, Arlit und Imouraren.

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6 Oktober 2012


Regie: Eve-Andree Laramee
USA, 2011, 6 min 30, English, Animation

http://evelaramee.com/

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6 Oktober 2012

Deutschland, 2006, 59 min, Deutsch
Produktion ARTE-WDR
http://www.arte.tv/de/1177558,CmC=1171178.html

Premiere in Brasilien

Filmemacher Christoph Boekel erzählt in seinem Dokumentarfilm von den persönlichen Schicksalen der Menschen, die er bei seiner Arbeit in Russland kennen gelernt hat und die unmittelbar von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl betroffen waren.

In Tschernobyl geschieht am 26. April 1986 das Unvorstellbare. Als der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks explodiert, wird ein Albtraum zur entsetzlichen Realität. Bei dem Versuch, die Katastrophe einzudämmen, sind Feuerwehrleute mehrfach tödlichen Strahlendosen ausgesetzt. Drei Wochen später sind tatsächlich fast alle von ihnen tot. Über das Ausmaß der Strahlenverseuchung dringen nur spärliche Informationen nach außen. Die frühsommerliche Hitze, unzureichende Schutzmaßnahmen und Unkenntnis setzen die Rettungskräfte größten Gefahren aus.

Der radioaktive Fallout macht die direkte und weitere Umgebung Tschernobyls zur unbewohnbaren Zone. Ein gewaltiges, unbekanntes Gemenge radioaktiver Stoffe startet einen Angriff auf Menschen, Tiere und die Natur. Filmemacher Christoph Boekel hat lange Jahre in Russland gelebt. Er hat Menschen kennen gelernt, die Opfer der Atomkatastrophe wurden. Sein Dokumentarfilm zeichnet Schicksale nach und lässt Augenzeugen zu Wort kommen, deren Leben durch die Katastrophe von Tschernobyl tief greifend verändert wurde. Der junge Künstler Dmitrij Gutin war in den letzten Tagen seines Militärdienstes zum Bau einer Eisenbahnlinie in der hoch verstrahlten Zone um den explodierten Reaktor abkommandiert. Er starb nach langen Leidensjahren kurz vor seinem 40. Geburtstag. Wladimir Gubarew war Chefredakteur des Wissenschaftsteils der "Prawda", dem Zentralorgan der KPdSU. Als privilegierter Journalist durfte er kurz nach der Havarie in die "Zone" reisen und seine Beobachtungen veröffentlichen. Er hatte schon Erfahrung - durch seine Nähe zu den Mächtigen war er bei Atombombenversuchen zugelassen.

Filmemacher Christof Boekel hat seine spätere Frau Marina und den Tonmeister Mischa Gapejew 1987 bei einem Film über seinen Vater kennen gelernt. Gapejew arbeitete 1986 wenige Wochen nach der Explosion des Atomreaktors an einem Film über die Eindämmung der Katastrophe mit. Er ist einer der wenigen Überlebenden des damaligen Filmteams. Der eindringliche aus der persönlichen Sichtweise von Regisseur Christoph Boekel erzählende Dokumentarfilm ist ein Requiem für die Opfer und eine Mahnung vor dem bedingungslosen Vertrauen in den Fortschritt.

Nominierung für den Yellow Oscar

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5 Oktober 2012


Georgien, Niederlande, 2003, 16 min, English
http://www.falkor.org/news/Falkor/orphaned-sources.htm


Als die Sowjet-Armee den Kaukasus verließ, hinterließ sie ihren gefährlichen, radioaktiven Schrott zurückwie zum Beispiel radioaktive Batterien der Funkstationen. Doch zur Bergung, Beseitigung und sicheren Endlagerung dieses radioaktiven Mülls hat Georgiens Regierung kein Geld.

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6 Oktober 2012

Regie: Pedro Rivero & Alberto Vázquez
Spanien, 2010, 12 min, Animation
Produktion: Abrakam Estudio

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7 Oktober 2012

(Blowin' in the Wind)
Australien, 2005, 62 min, English

"Blowin in the Wind” handelt von Uran-Munition, die das US-Militär nicht nur auf den Schlachtfeldern des Golfkriegs einsetzte. Auch auf australischem Territorium verschießen US-Soldaten auf Truppenübungsplätzen diese Munition, hergestellt aus den giftigen und radioaktiven „Resten“ der Uran-Anreicherung zur Kernbrennstoffproduktion. Umweltverseuchung, Gesundheitsschäden und Mißbildungen sind die Folge.

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6 Oktober 2012

Regie: Galina Laskova-Sanderson

Weißrussland, 1990, 26 min, English

"To Whom It May Concern" ist eine Aufzeichnung von gebrochenen Menschenleben in Weißrussland fünf Jahre nach der Atomkraftwerksexplosion von Tschernobyl. Das Leid der Kinder und der Eltern, die schwach radioaktive Nahrung aßen ist groß. Die weißrussische Filmemacherin selbst erkrankte und bangte um ihren sieben Jahre alten Sohn. Sie drehte den Film, um auf die geheim gehalten, dramatische Situation der Tschernobylfolgen in ihrem Land aufmerksam zu machen und verlor deshalb ihren Job beim staatlichen Fernsehen von Weißrussland. Der Dokumentarfilm der heute in Neuseeland lebenden Weißrussin Galina Laskova-Sanderson ist ihr Versuch, den Rest der Menschheit vor den Gefahren selbst geringer Strahlung zu warnen.

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9 Oktober 2012

(When the Dust Settles)
Australien, 2010, 35 min
Produktion Frontline Films

David Bradbury ist einer der bekanntesten und mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilmer Australiens. Sein Film “When The Dust Settles” ist eine intelligente Auseinandersetzung über den Konflikt zwischen Jobs, Uranbergbau und Umweltfolgen.

 

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8 Oktober 2012

Deutschland, 2010, 35 min (neue Kurzfassung), Deutsch
Dokumentarfilm
Produktion: www.umweltfilm.de

"...ein Film, der einem Angst und Bange macht. Der Film beginnt in Deutschland und wirkt beinahe wie die Aufarbeitung einer bislang sträflich vernachlässigten deutsch-deutschen Geschichte: Bis 1990 existierte in Thüringen und Sachsen der drittgrößte Uranbergbau der Welt, bekannt unter dem Namen Deutsch-sowjetische Aktiengesellschaft Wismut." (www.Kino-Zeit.de)

www.yellowcake-derfilm.de

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9 Oktober 2012

USA, 2009, 10 min
Produktion: Boxcar Films

Kurz und bündig zeigt Brock Williams, dass Atomenergie und Uranbergbau schmutzig, gefährlich und viel zu teuer sind – und überdies auch nicht das Klima schützen.

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