Bombastischer Start in Berlin-Pankow

Regisseur Praved Krishnapilla der zum Festival nach Berlin Pankow anreiste

Das Internationale Uranium Film Festival startete vergangenen Donnerstag (24.09.) in Berlin-Pankow bombastisch mit Schirmherr MdB Klaus Mindrup als Eröffnungsredner und „Dem Mann der die Welt rettete“ als Eröffnungsfilm, bei dem kein Auge trocken blieb. "Ein fantastischer Film, perfekt gemacht, mitreissend“, so die Kommentare nach der Vorstellung von "The Man Who Saved The World / Der Mann, der die Welt rettete“ des dänischen Regisseurs Peter Anthony über den russischen Oberstleutnant Stanislav Petrov, der die Welt im September 1983 vor dem Atomkrieg bewahrt hatte. 

Highlight am Freitag war der Film „Kernenergie-Lügen / Nuclear Lies“ des indischen Regisseurs Praved Krishnapilla, der zum Festival nach Berlin Pankow anreiste, um bei der Vorstellung seines ausgezeichneten Films dabei zu sein. Sein Dokumentarfilm reist zu den verschiedenen Standorten der Atomindustrie quer durch Indien vom Uranbergbaugebiet bis zu den neuen Atomkraftstandorten und zeigt die furchtbaren Missstände sowie Lügen und Propaganda der Atomlobby. Das Foto zeigt Regisseur Praved Krishnapilla vor dem Festivalkino in Berlin-Pankow.

Noch bis Mittwoch, 30.09. läuft das in der Welt einmalige Festival des atomaren Films im Kino der Brotfabrik mit Spiel- und Dokumentarfilmen über Tschernobyl, Fukushima sowie über die Folgen von Uran-Munition und Uranbergbau. 


Festival Kontakt: 
Info@uraniumfilmfestival.org und 
wunderlich.burczek@gmx.de

Festivalspielort: KINO BROTFABRIK Caligariplatz 1, 13086 Berlin / www.brotfabrik-berlin.de

Kartenreservierung, Telefon: 030 4714001/2    /   karten@brotfabrik-berlin.de

 

Über das Festival

Film und atomare Aufklärung. Das in Rio de Janeiro gegründete Internationale Uranium Film Festival zeigt Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme aus aller Welt zum brisanten Thema Atomkraft: vom Uranbergbau bis zur Atomkatastrophe und dem radioaktivem Müll, von Hiroshima bis Fukushima. Vom 24. bis 30. September 2015 ist es nun zum vierten Mal in Berlin und hat rund 30 Spiel- und Dokumentarfilme aus den USA, Iran, Tadschikistan, Japan, Australien, Österrreich, Indien, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Spanien, der Ukraine, Mazedonien, Irland und Italien im Gepäck. Mit insgesamt fünf Filmen ist Italien in diesem Jahr am stärksten in Berlin vertreten.

BEHIND THE URALS - THE NIGHTMARE BEFORE CHERNOBYL von Alessandro Tesei, Italien 2015, Deutsche Erstaufführung, Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=IvEzzySh2Kw

BRASIMONE von Riccardo Palladino; Italien 2014, Deutsche Erstaufführung, Trailer: http://www.brasimonefilm.it/

FRIENDLY FIRE - BACK TO THE BALKANS von Terra Project Photographers, Italien 2010, Trailer: https://vimeo.com/11983587

LÀ SUTA (DOWN THERE). OUR NUCLEAR LEGACY IN A TRIANGLE OF WATER. (LÀ SUTA. LÀ NOSTRA EREDITÀ NUCLEARE IN UN TRIANGOLO D'ACQUA) von Daniele Gaglianone, Cristina Monti und Paolo Rapalino, Italien 2014, Deutsche Erstaufführung, Trailer: http://www.lasuta.it

THE LAND OF FIRES von Silvia Luzi and Luca Bellino, Italien 2014, Deutsche Erstaufführung, Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=14vUJbXB3jk

Das noch vor der Fukushima-Katastrophe in Rio de Janeiro gegründete Uranium Film Festival ist ein Projekt gegen das Verdrängen und Vergessen. Radioaktive Gefahren und Unfälle wie in Three Mile Island (1979), Tschernobyl (1986), Goiânia (1987) und Fukushima (2011) dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Deshalb stimuliert und fördert das Uranium Film Festival die Produktion von Filmen über dieses Thema und baut zudem ein Dokumentationszentrum des "Atomaren Films" (Gelbes Archiv) in Rio de Janeiro auf. Das Festival findet seit 2011 jährlich in Rio de Janeiro statt und reist anschliessend mit ausgewählten Filmen in andere Städte und Länder. Es war bereits beispielsweise in São Paulo, Salvador, New York, Window Rock, Montreal, Lissabon, Neu Delhi, Hyderabad, Amman, in München, Passau und bereits drei mal in Berlin. Rom, Kopenhagen und Los Angeles stehen als nächstes auf der Liste.

Uranium Film Festival Berlin 2015 Poster

Das Uranium Film Festival ist ein Projekt der kulturellen Nichtregierungsorganisation Arquivo Amarelo (Gelbes Archiv) mit Sitz in Rio de Janeiro. Uranium Film Festivals in Rio, Berlin oder LA  sind nur möglich Dank Spenden und Unterstützung von Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen. Partner des Festivals in Berlin sind die Deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW Deutschland) sowie IALANA (Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen). Schirmherren sind MdB Klaus Mindrup und Uwe Bünker, Stellvertretender Vorstand des Bundesverbands Casting e.V. (BVC).

Unterstuetzen Sie das Uranium Film Festival!  Jede Spende ist willkommen.

www.uraniumfilmfestival.org/en/support-us

Kontakt und weitere Informationen:

info@uraniumfilmfestival.org

Festival Koordinator Berlin: Jutta Wunderlich, Email: wunderlich.burczek@gmx.de 

Kartenreservierung KINO BROTFABRIK

Caligariplatz 1 / 13086 Berlin, Email: karten@brotfabrik-berlin.de

www.brotfabrik-berlin.de

Social Media

www.facebook.com/uraniumfilmfest
www.facebook.com/uranioemmovimento
https://twitter.com/URANIUMFESTIVAL

Deutsche Welle und TV Brasil über das Uranium Film Festival

http://www.dw.de/radioatividade-vira-tema-de-festival-de-cinema/av-17963772
http://tvbrasil.ebc.com.br/futurando/episodio/radioatividade-e-o-tema-do...