Ein Projekt gegen das Vergessen

Das Internationale Uranium Film Festival ist das weltweit einzige Festival, das sich dem Thema Radioaktivitaet und der gesamten atomaren Brennstoffkette gewidmet hat: Vom Uranbergbau bis zum Atommüll; von der Atombombe bis zum atomaren Unfall; von Hiroshima bis Fukushima; von Nuklearmedizin bis zur Bestrahlung von Lebensmitteln. Radioaktivitaet ist unsichtbar, hat keinen Geschmack, keine Farbe, keinen Geruch. Das Medium Film ist das beste Mittel, um diese unsichtbare Gefahr sichtbar zu machen. Und ein Filmfest ist das beste Mittel, um diese Filme zu einem breiten Publikum zu verhelfen. 

Das Uranium Film Festival ist ein globales Projekt gegen das Vergessen: „Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen“, schrieb Philosoph George Santayana. Der von Atombomben ausgeloeste Horror von Hiroshima oder Nagasaki, atomare Unfaelle wie Tschernobyl oder Fukushima oder die schrecklichen Folgen von Uranmunition im Irak oder auf dem Balkan duerfen nicht in Vergessenheit geraten.

Das Uranium Film Festival wurde einige Monate vor dem Reaktorunfall von Fukushima in Rio de Janeiro gestartet, als der Unfall von Tschernobyl bereits fast vergessen war. Seit 2012 findet es nun alljährlich in der Cinematheque von Rio's Museum fuer Moderne Kunst (MAM Rio) statt. Mit ausgewählten Filmen reist es dann zudem in andere Städte und Länder. Das Uranium Film Festival war bereits beispielsweise in Washington, Neu Delhi, New York, Window Rock, Santa Fe, Mumbai, Lissabon, Muenchen, Passau und Berlin. Ziel ist es das Uranium Film Festival auf allen Kontinenten zu etablieren. Berlin ist einer unserer Standorte. 

Wie alle Filmfeste haengt auch das Uranium Film Festival von Partnern, Sponsoren und privaten Spendern ab.

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Festivaladresse

Uranium Film Festival
Rua Monte Alegre 356 / 301
Rio de Janeiro/RJ
CEP 20.240-194
Brasilien

Email: info@uraniumfilmfestival.org
 

Foto/Photo: "Los Alamos und die Erben der Bombe" von Claus Biegert, Produktion Denkmal Film.