Uran-Film-Festival machte Station in Berlin und geht weiter nach Neu Delhi - Ursprünglich initiiert in Rio de Janeiro im Jahr 2011 kam das Uran-Filmfestival nun nach Berlin, um auf seine großen Erfolge in Brasilien aufzubauen. Vom 4. bis zum 12. Oktober 2012 präsentierten die beiden Kreuzberger Kinos Eiszeit und Moviemento das umfangreiche Programm des Filmfestivals. In einer großen Anzahl von Dokumentationen, Animations-, Kurz- und Spielfilmen wurde der gesamte nukleare Zyklus, vom Uranbergbau bis zur zivilen und militärischen Nutzung, thematisiert (http://www.uraniumfilmfestival.org/index.php/de/das-festival). Produzenten und Regisseure aus aller Welt waren ebenfalls angereist, um für Diskussionen mit dem Publikum zur Verfügung zu stehen. In beiden Kinos wurde durch eine Ausstellung auf das Thema der Uranwaffen aufmerksam gemacht, zusätzlich zu weiteren Materialien von engagierten NGOs.
Der 7. Oktober stand dann ganz im Zeichen des Einsatzes von abgereichertem Uran in Waffensystemen. Vertreter von ICBUW (Int. Coalition to Ban Uranium Weapons) Deutschland sowie vom Arbeitskreis Uran-Munition als auch Filmemacher und Journalisten präsentierten die neuesten Entwicklungen zu diesem Thema. Mit einem bunt gemischten Publikum entspann sich eine breit angelegte Debatte, bei der es unter anderem um die Rolle der Zivilgesellschaft und ihr Engagement im Verbotsprozess zu diesen Waffen ging. Es wurde offenkundig, dass einige der Filmemacher und Journalisten Schwierigkeiten bekamen nachfolgende Aufträge zu bekommen, nachdem sie sich mit der Uranwaffenthematik beschäftigt hatten. Andere wiederum kritisierten die großen Medien für ihr mangelndes Interesse und Unterstützung in der Berichterstattung zu dem Thema. Insgesamt war das Festival ein voller Erfolg und das Organisations-Team hofft, auch nächstes Jahr wieder mit neuem Programm und unterstützt von Aktionen deutscher Anti-DU und Anti-Atom-Aktivisten Station in Berlin machen zu können. Mittlerweile reist das Festival weiter in andere Länder, bevor es im Mai 2013 wieder nach Rio de Janeiro zurückkehrt. (So das Info von ICBUW Deutschland ueber das Uranium Film Festival Berlin.)
Brasilianische Regisseure füllten im Oktober das Eiszeit-Kino beim ersten Uranium Film Festival in Berlin - Es war ein Abend der grossen Emotionen und tiefgreifenden Diskussionen. Thema war der "vergessene" radioaktive Unfall von Goiânia, 1987, einer Stadt in Zentralbrasilien, bei dem Tausende von Menschen verstrahlt wurden. Das Uranium Film Festival zeigte drei Dokumentarfilme und einen Spielfilm ueber dieses "Tschernobyl von Brasilien", das - so die Regisseure - jederzeit wieder in Brasilien oder in anderen Laendern geschehen koenne. Vor allem der Spielfilm von Roberto und Laura Pires, Caesium 137 - der Alptraum von Goânia, begeisterten das Publikum. Vor allem aber die Praesenz von der Produzentin Laura Pires und ihre emotionsgeladenen Erlaeuterungen zum Film berührten das Publikum tief.
Das Uranium Film Festival geht weiter bis zum 12. Oktober. Heute am Samstag beginnt es bombastisch um 14 Uhr 30 mit Peter Greenaways Atomic Bombs on the Planet Earth sowie mit international praemierten, animierten Filmen ueber Radioaktivitaet und Tschernobyl, von denen die meisten Erstauffuehrungen sind. Auch eine Erstauffuehrung in Deutschland ist der Spielfilm von Marko Kattilakoski, der das Thema Tschernobyl einmal ganz anders aufbereitet hat: Kaffeepause von Marko Kattilakoski ist eine Thriller-Komoedie mit einem tief-schwarzen Humor aus Schweden. Kattilakoski bekommt deshalb auch heute abend den Filmpreis Yellow Oscar fuer diesen einzigartigen, mutigen Film.
Und am Sonntag startet das Festival schon um 10 Uhr 30 im Eiszeit mit einer brisanten Matinee ueber Uran-Waffen und Golfkrieg. Mit dabei auch einer der bekanntesten Dokumentarfilmer Italiens, Maurizio Torrealta von RAI TV 24, der seinen Film über die Dritte Atomare Bombe erstmals mit deutschen Untertiteln praesentieren wird.
Maurizio Torrealta steht auch fuer Interviews bereit: Hotel am Hermannplatz: 030 - 695 913 - 104
Uranium Film Festival vom 4. bis 12. Oktober in den Berliner Kinos Eiszeit und Moviemento!
Brasilianische Regisseure fuellten gestern Abend das Eiszeit-Kino beim ersten Uranium Film Festival in Berlin.
Es war ein Abend der grossen Emotionen und tiefgreifenden Diskussionen. Thema war der "vergessene" radioaktive Unfall von Goiânia, 1987, einer Stadt in Zentralbrasilien,
bei dem Tausende von Menschen verstrahlt wurden. Das Uranium Film Festival zeigte drei Dokumentarfilme und einen Spielfilm ueber dieses "Tschernobyl von Brasilien", das - so die Regisseure - jederzeit wieder in Brasilien oder in anderen Laendern geschehen koenne. Vor allem der Spielfilm von Roberto und Laura Pires, Caesium 137 - der Alptraum von Goânia, begeisterten das Publikum. Vor allem aber die Praesenz von der Produzentin Laura Pires und ihre emotionsgeladenen Erlaeuterungen zum Film beruehrten das Publikum tief.
Das Uranium Film Festival geht weiter bis zum 12. Oktober. Heute am Samstag beginnt es bombastisch um 14 Uhr 30 mit Peter Greenaways Atomic Bombs on the Planet Earth sowie mit international praemierten, animierten Filmen ueber Radioaktivitaet und Tschernobyl, von denen die meisten Erstauffuehrungen sind. Auch eine Erstauffuehrung in Deutschland ist der Spielfilm von Marko Kattilakoski, der das Thema Tschernobyl einmal ganz anders aufbereitet hat: Kaffeepause von Marko Kattilakoski ist eine Thriller-Komoedie mit einem tief-schwarzen Humor aus Schweden. Kattilakoski bekommt deshalb auch heute abend den Filmpreis Yellow Oscar fuer diesen einzigartigen, mutigen Film.
Und am Sonntag startet das Festival schon um 10 Uhr 30 im Eiszeit mit einer brisanten Matinee ueber Uran-Waffen und Golfkrieg. Mit dabei auch einer der bekanntesten Dokumentarfilmer Italiens, Maurizio Torrealta von RAI TV 24, der seinen Film ueber die Dritte Atomare Bombe erstmals mit deutschen Untertiteln praesentieren wird.
Maurizio Torrealta steht auch fuer Interviews bereit: Hotel am Hermannplatz: 030 - 695 913 - 104
Uranium Film Festival vom 4. bis 12. Oktober in den Berliner Kinos Eiszeit und Moviemento!