Uranium Film Festival Trophäe
Uranium Film Festival Trophäe

Uranium Film Festival Trophäe

Die Uranium Film Festival-Trophäe ist ein Kunstwerk des brasilianischen Abfallverwertungskünstlers Getúlio Damado, der im berühmten Künstlerviertel Santa Teresa in Rio de Janeiro lebt und arbeitet, wo im Mai 2011 das erste internationale Uranium Film Festival stattfand. Getúlio kreiert die Trophäe aus dem Müll, den er in den Straßen von Santa Teresa findet. Er benutzt dazu auch alte Uhren, um an Hiroshima zu erinnern. Die Uhren in Hiroshima hielten genau um 8:15 Uhr morgens an, als die Atombombe am 6. August 1945 explodierte.

In den ersten sechs Jahren unseres Festivals trug die Trophäe den Spitznamen "Yellow" oder "Gelber Oscar". Aber im April 2016 entdeckte die Akademie für Filmkunst und Wissenschaften in Hollywood das Uranium Film Festival und verbot die Verwendung des Namens „Oscar". Inzwischen bekam die Trophäe den neuen Namen „Gelber Einstein“

Filme zu den Risiken und Folgen der Atomindustrie sind unbequem. „Atomare“ Filmemacher riskieren manchmal ihre Karriere oder sogar ihr Leben, um ihre Filme zu produzieren. Das International Uranium Film Festival gibt diesen Filmemachern ein globales Publikum und ehrt sie und ihre Arbeit mit der „Festivaltrophäe“ und einer „Besonderen Erwähnung“.

Radioaktivität ist unsichtbar, hat keinen Geruch, keinen Geschmack. "Es ist eine große Herausforderung, etwas zu filmen, das man zwar nicht sehen kann, das aber gleichzeitig eine tödliche Gefahr darstellt“, sagt Festivalgründer Norbert G. Suchanek. „Hinzukommt, dass Atomprogramme und ihre Folgen von Industrie und Regierung nicht selten verschwiegen und vertuscht werden, was die Arbeit investigativer Filmemacher weiter erschwert. Wir haben das Uranium Film Festival auch deshalb gegründet, um diese Filmemacher und ihre Arbeit zu ehren und zu prämieren.“

 

Kontakt
info@uraniumfilmfestival.org
www.uraniumfilmfestival.org

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